
Nach dem wir die Planung abgeschlossen haben kann es zum eigentlichen Bau gehen.
Die Lage des Teiches steckt man mit Pfähle oder auch Kies ab und kontrolliert nochmals die Lage. Hierbei ein Wort zu gewählten Form. Ich weiß nicht warum immer wieder bei der Teichform die Nierenform gewählt wird. Dabei hat diese doch nur Nachteile.
Grundsätzlich gehen wir bei der Formgebung von Mutter Natur aus und da kommt die bekannte Nierenform so gut wie nie vor. Unser Teich soll doch natürlich aussehen, er liegt also am tiefsten Punkt und nicht auf den Berg. Die Form ist meist Linsen oder Eklipsenförmig(Schauen sie doch mal im Frühjahr auf überflutete Ackerflächen).
Nach der Absteckung kann nun der Aushub beginnen.
Heben sie als erstes den Mutterboden ab, diese ist in der Regel 40-50cm tief.
Lagern sie Ihn zur späteren Wiederverwendung beiseite.
Legen Sie jetzt schon die einzelnen Zonen des Flachwasserbereichs an.
Achten sie darauf, das die ersten 30cm am Rand senkrecht verlaufen, um eine optimale Kapillarsperre zu bekommen.
Von den ersten Absatz, sollte im optimalen Fall die Böschung in einem Verhältnis von 1/3 bis zum Tiefsten Grund verlaufen.
Hier werden schon die größten Fehler gemacht. Steile Böschungen keine Übergänge zu den einzelnen Zonen. Resultat, die Teichfolie rutscht, gibt der Erde, den Steinen und den Pflanzen keinen Halt. Wer hier richtig vorgeht kann sich jede menge Ärger sparen.
Die Erde die unmittelbar unter der Mutterbodenschicht erscheint, benutzen wir wieder
als Teichboden. Also nicht abtransportieren. Aus Kostengründen sollte ebenso überlegt werden,
ob ich nicht im Garten eine Auffüllung für ein Bachlauf, Quellstein oder ein Hügelbeet anlegen will. Die Kosten hierfür liegen meist deutlich unter denen des Abtransportes.
Mit einen Stahlbesen nochmals alles sauber abharken, Wurzeln, Spitze Steine, Glas, Draht uns sonstiges sorgfältig auslesen, damit wir später keine böse Überraschung erleben.
Wir bauen mit Ihnen Ihren Wunschteich.