
Nun geht es noch mal zur Sache. Der gelagerte Teichboden muss nun lagenweise auf unsere Abdichtung gebracht werden. Mit den Rand anfangen, damit die Folie nicht mehr verrutschen kann. Verteilen sie die Erdmassen in den Pflanzzonen, wobei die Schichtstärke von der Pflanzung abhängig ist.
Für die Seerosenpflanzen bauen wir Lehm und Tonklumpen ein und überdecken Sie wieder mit Kies. Je nach Pflanzentyp kann hier und da den Pflanzboden abändern, aber denken sie immer daran, nicht zu viel Nährstoffe einzubringen. Daher hat unser Mutterboden oder gar Kompost im Teich nichts zu suchen
Sollten sie beim Aushub keinen wiederverwendungsfähigen Boden vorgetroffen haben, kann ein leicht lehmiges Sand-Kiesgemisch aus der Kiesgrube Abhilfe schaffen.
Nachdem alle Zonen aufgefüllt sind, egalisieren sie alle Zonen miteinander um fließende Übergänge zu schaffen.
Die Randauffüllung bis 30cm dick, sollte bis ca.3cm unter dem Außenrand aufgefüllt werden. An unserer tiefsten Stelle sollten ca. 10 cm Auffüllung vorliegen. Damit haben wir genug Spielraum für unsere Pflanzen geschaffen.
Nun werden unsere Findlinge, Friesensteine, Grob-, Feinkiesel von groß nach klein verteilt.
Quellstein; Bachlauf incl. der Zuleitungen, Schläuche werden sauber verlegt und unter den Kies vergraben. Pumpen stellt man erhöht auf eine Steinpackung oberhalb des Tiefpunktes.
Denken sie jetzt schon an eine Zugangsstelle zur späteren Wartung und Pflege der Pumpe oder der Pflanzen.
Abgeflachte Findlinge, die als Trittsteine verlegt werden, können da eine große Hilfe sein.
Bei der Steinauswahl sollten sie beachten, dass sie rundlich oder flach sind, keine Fremdeinschlüsse von Metallen haben. Steine die aus unseren Kiesgruben kommen, haben in der Regel diese Eigenschaften