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Teibau - Die Tierwelt

Schwäne mit JungeWas wäre unser Teich ohne Tiere, kein Teich, sondern nur ein Wasserbecken. Da wir jedoch ein natürlichen Teich schaffen wollen, gehört die Tierwelt dazu. Dabei legen wir wert auf das Wort Natur. Daher sollten wir nach Möglichkeit gar keine Tiere einsetzen, die künstlich gezüchtet wurden. Wenn sie den Teich natürlich gestaltet haben, lassen sie der Natur freien lauf. Geben sie Ihr eine Chance sich zu etablieren. Sie werden reich belohnt werden. Wir konnten immer wieder beobachten, wie aus einen anfänglichen sterilen Teich nach und nach Leben eingehaucht wurde. Zuerst Fische - Naherholungsgebiet Bad Ernawaren es verschiedene Insekten wie Käfer, Schnecken und Libellen vor Ort. Anschliessend kamen die ersten Frösche und Kröten, auch Molch und Krebs stellten sich ein. Zu guter letzt waren auch noch Fische angesiedelt. Oberflächlich nahmen in der gleichen Zeit zahlreiche Vögel Besitz vom Teich.
Sie nutzen ihn fortan als Badeteich, zur Tränke oder Speisetisch. deutscher FlusskrebsSie waren auch hauptverantwortlich für die meisten Tiereinwanderungen. Zu guter letzt kamen dann die Säugetiere. Hund und Katze, Igel, Marder und noch viele mehr nutzen diesen Teich. Erstaunlich auch die Ordnung, die unter der Tierwelt herrscht. Jede Tierart hat seine Zeit zur Nutzung, mit einer Präzision, das man danach die Uhr stellen könnte. Wenn wir als Mensch, in dieser Runde uns ganz still mit einreihen, überfällt einen ein Wohlgefühl von Harmonie zwischen Mensch und Natur.

Jetzt bin ich ein Teil von ihr!

Hört sich an wie ein Märchen, ist es aber nicht.
Versuchen Sie es!

Für diejenigen die sich nicht zurückhalten können folgende Bemerkungen:

Sorgenkind Goldfisch

Immer wieder mussten wir feststellen das ein Teich mit dem berühmten Goldfisch besetzt wurde. Die Besitzer schimpften über trübes Wasser, kauften dann Unmengen an Algenvernichtern und legten sich teure Filteranlagen zu.

Aber die Ursache wurde nicht erkannt.

Der Goldfisch ist eine Züchtung und stammt aus der Familie der Karpfenartigen.

Das allein ist schon der Grund, weshalb Goldfischteiche so schnell trübe, veralgt und verschlammt sind. Er ist ein Grundfisch nimmt also die Nahrung hauptsächlich von Grund auf und spült sie durch sein Maul und Kiemen. Dabei wird immer wieder der Grund aufgewühlt.

Trübes Wasser stellt sich ein. Da er sehr gefräßig ist, entsteht auch jede Menge Abfall.

Die Ausscheidungen sind der reinste Dünger für so ein Teich. Algen fühlen sich pudelwohl und vermehren sich millionenfach, der grüne Teich ist geschaffen.

Weil das ganze auch noch reichlich Sauerstoff zehrt, haben die Fische noch mehr zu kämpfen und schnappen an der Oberfläche nach Sauerstoff, weil im Wasser kaum noch vorhanden.

Das ganze wird durch massenhafte Vermehrung an Fisch, hohen Lichteinfall und hoher Wassertemperatur noch dramatischer.

Es werden aggressive und lebensbedrohliche Zustände geschaffen.

Ein Umsturz des Wassers wird unumgänglich, der totale Exodus ist kaum aufzuhalten.

So geschehen und immer wieder beobachtet.

Muss das sein?!Frosch auf einem Qeullstein

Also halten sie Ihre Fische unter Beobachtung, vermeiden sie Überbesatz 1 Fisch von 10cm auf 1 qbm reicht völlig! Geben Sie den Fischen nur in Ausnahmefällen zu fressen. Wenn schon künstlich besetzt, dann mit naturnahen Fischen wie Rotauge, Rotfeder oder Bitterling. Auch Krebse und Muscheln aus Züchtungen können den Teich bereichern.

 

Aber bitte nicht aus unseren Flüssen und Seen entnehmen!
 

HGS Salamander